Das Anschreiben bildet einen der wichtigsten Bestandteile einer Bewerbungsmappe. Wer hier überzeugen möchte, muss neben der Rechtschreibung und der Grammatik insbesondere auf den Ausdruck achten. Für das Anschreiben wurden mit den Jahren gewisse Richtlinien entwickelt, die keinesfalls missachtet werden sollten. Im Anschreiben müssen die Bewerber versuchen, den potenziellen Ausbildungsbetrieb von den individuellen Qualifikationen zu überzeugen.
Wer mit dem Anschreiben bei einem Unternehmen punkten möchte, sollte auf Individualität wertlegen. Hierbei sollte auf gewisse Massenanschreiben, die alle über den gleichen Inhalt verfügen, verzichtet werden. Ein individueller Ausdruck ist hierbei genauso wichtig wie eine ansprechende Optik. Fließtexte sind in einem Bewerbungsanschreiben nicht passend. So sollte sich der Text in mehrere Absätze gliedern, die an den passenden und auch inhaltlich vernünftigen Stellen gesetzt werden.
Bei der Form eines Bewerbungsanschreibens wurden in der Vergangenheit gewisse Richtlinien konkretisiert. Ein Unternehmen versucht anhand des Anschreibens einzuschätzen, ob ein Bewerber sich ausdrücken kann und präzise arbeitet. Grundsätzlich muss bei einem Anschreiben zunächst auf das Papier geachtet werden. Dieses muss sauber sein und sollte keinerlei Falten haben.
Zudem muss der Text in einer Linie auf dem Papier zu sehen sein. Auf diesen Aspekt muss insbesondere beim Ausdrucken geachtet werden. Die Druckerfarbe muss ordentlich sein und sollte keine Verlaufspuren auf dem Papier aufweisen. Von einfachem Kopierpapier ist zudem abzuraten. Grundsätzlich orientiert sich das Aussehen eines Bewerbungsschreibens an den Richtlinien der klassischen Geschäftsbriefe. Somit muss auf diesem die Adresse des Empfängers und des Absenders zu finden sein.
Ein Bewerbungsschreiben sollte nicht länger als eine Seite sein. Gewählt werden darf zwischen Blocksatz und einem linksbündigen Schreibstil. Neben einer aussagekräftigen Betreffzeile muss das Anschreiben zudem die Datumsangabe und eine Unterschrift beinhalten. Zudem muss auf eine konkrete Ansprache geachtet werden. Zur Orientierung wird am Ende des Anschreibens ein Anlagevermerk vorgenommen. In diesem werden alle Anlagen genannt, die sich in der Bewerbungsmappe befinden.